Neues TopKita Kuratorium macht sich für Kita-Qualitätsentwicklung stark 

Sieben Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft gestalten künftig die Entwicklung der Kita-Qualitätsplattform TopKita mit. Als Kuratoriumsmitglieder sind sie außerdem Botschafter*innen für die Branchen-Qualitätsinitiative. „Unsere Vision: Wir möchten mit den praxiserprobten TopKita Instrumenten eine nachweislich hohe pädagogische Prozessqualität in allen Kitas in Deutschland erreichen“, sagt Kuratoriums-Vorsitzender Christoph Palm. „Denn: Mehr Chancen¬gerechtigkeit in der Bildung kommt uns allen zugute.“

Stuttgart, 06. August 2020 „TopKita ist seiner Zeit voraus“, betont Marcus Ewald, Kuratoriums-Mitglied der Qualitätsplattform TopKita, bei der konstituierenden Sitzung des Gremiums am 7. Juli 2020 in Stuttgart. „TopKita bietet ein webbasiertes, wissenschaftlich fundiertes und praxiserprobtes Qualitätsentwicklungs- und Zertifizierungssystem für Kindertagesstätten. Das ist genau das, was unsere frühkindliche Bildungslandschaft jetzt braucht – zum Wohle der Gesellschaft, der Wirtschaft und jedes Einzelnen“, hebt Bundeselternsprecherin Ulrike Grosse-Röthig, ebenfalls Mitglied im Kuratorium, hervor.

Interdisziplinär besetztes Unterstützungsgremium

Folgende Persönlichkeiten engagieren sich im Kuratorium: Marcus Ewald, Bundesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrats & Vorsitzender des politischen Beirates des Bundesverbands Blockchain und Künstliche Intelligenz, Ulrike Grosse-Röthig, Anwältin und Elternsprecherin im Bund sowie in Thüringen, Martin Hettich, Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Bildung und Soziales und Vorsitzender des Vorstands der Sparda Bank Baden-Württemberg, Dr. h.c. Matthias Kleinert, ehemaliger Staatssekretär und Vorsitzender des Beirats der element-i Bildungsstiftung, Professor Kurt Lauk, ehemaliger Vorsitzender des Wirtschaftsrats Deutschlands und ehemaliges Vorstandsmitglied der Daimler AG, Christoph Palm, Ex-Oberbürgermeister der Stadt Fellbach und Geschäftsführer der Josef Wund Stiftung sowie Dagmar Wolf, Verantwortliche für den Bereich Bildung bei der Robert Bosch Stiftung.

Ehrgeizige Ziele für Kita-Qualität

Die Mitglieder des Kuratoriums werden künftig das TopKita Management bei der nutzer*innenorientierten Weiterentwicklung des Leistungsspektrums unterstützen und als Botschafter*innen die TopKita Idee weitertragen. Denn das Ziel ist ehrgeizig: „2030 sollen 15 Prozent aller Kitas in Deutschland die digitale TopKita Plattform mit ihren Qualitätsentwicklungsinstrumenten nutzen“, betont Martin Hettich, der mit der Stiftung Bildung und Soziales von der Sparda Bank Baden-Württemberg das Projekt von Anfang an unterstützt.

Offen für weitere Mitgestalter*innen

Clemens M. Weegmann, Geschäftsführer im Bildungsträger-Netzwerk Konzept-e, der TopKita 2018 initiierte, möchte die Plattform als unabhängige Bewegung aus der Branche für die Branche auf eine möglichst breite Basis stellen und das Kuratorium noch weiter ausbauen. „Wir suchen weitere Träger, die mitgestalten und etwas bewegen möchten“, sagt er. Dr. h.c. Matthias Kleinert ergänzt: „Wir stellen uns insbesondere Fachleute aus Soziologie und Volkswirtschaft sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens vor, die durch ihre Expertise und ihr gesellschaftliches Engagement Aufmerksamkeit für unsere Initiative schaffen.“

Gemeinsam für mehr Chancengerechtigkeit

„Jedes Kind in Deutschland soll eine qualitativ hochwertige frühkindliche Erziehung, Bildung und Betreuung genießen, die seine Entwicklung optimal fördert. Das ist ein Gebot der Chancengerechtigkeit“, erklärt Professor Kurt Lauk die gemeinsame Vision. „Erreichen können wir das nur, wenn alle Kita-Teams ihre pädagogische Prozessqualität erfassen und auch mit Unterstützung ihres Trägers systematisch weiterentwickeln“, ergänzt Dagmar Wolf von der Robert Bosch Stiftung.

Über TopKita

Initiiert und konzipiert von Trägern für Träger sowie wissenschaftlich fundiert, macht die Qualitätsplattform TopKita (www.topkita.de) seit 2018 pädagogisches Handeln mess- und steuerbar, indem sie die Prozessqualität auf der Ebene der einzelnen Kitas sowie definierter Gruppen (Eltern, Erzieher*innen, Träger) aufzeigt. Das Zusammenspiel der Instrumente Selbstevaluation, Elternbefragung und externe Audits durch Expertinnen und Experten und die daraus generierte Vielfalt der Blickwinkel stellen die Objektivität der Ergebnisse sicher. Erzieher*innen erhalten die Chance, die Weiterentwicklung der Qualität in ihrer Kita systematisch voranzutreiben. Träger können anhand des Qualitätsmonitors auf einen Blick Entwicklungspotentiale im Vergleich erkennen und Unterstützung geben sowie Verbesserungsmaßnahmen anstoßen. Nicht zuletzt schafft die Transparenz der Bildungsqualität eine sachliche Grundlage für eine Diskussion um den Erfolg öffentlicher Investitionen in den frühkindlichen Bildungsbereich. So leistet TopKita einen wichtigen Beitrag dazu, auf landes- und bundespolitischer Ebene ein Selbstverständnis für die Definition von Qualitätsstandards und deren Überprüfung zu etablieren. 

Die Stiftung Bildung und Soziales der Sparda Bank Baden-Württemberg und die element-i Bildungsstiftung unterstützen TopKita seit der Gründung. Denn sie sind ebenfalls überzeugt davon, dass Qualität in deutschen Kitas transparent und anhand definierter Standards steuer- und messbar gemacht werden muss.  

Pressekontakt

TopKita Institut für Qualität gGmbH
Svenja Dreher
Tel. 0711 99 88 97-00
E-Mail: presse@topkita.de
Portal: www.topkita.de/kontakt/presse
Facebook: www.facebook.com/TopKitaPortal

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